Psychotherapie

Mögliche Indikatoren für den Bedarf an Psychotherapie können zum einen Symptome wie Schlafstörungen, Spannungszustände, Gedankenkreisen, Ängste oder psychosomatische Beschwerden sein. Zum anderen können andauernde Überlastungen, Verlust, belastenden Ereignisse und Veränderungen einen Leidensdruck verursachen, der mit Hilfe von Psychotherapie gemildert werden kann.

Zielsetzung kann sein, persönliche Muster und Verhaltensweisen bewusst zu machen, mehr Sensibilität für eigene Bedürfnisse und Gefühle zu entwickeln, neue Herangehensweisen zu erproben, die Beziehung zur eigenen Geschichte zu verändern und problematische zwischenmenschliche Beziehungen zu klären.

 

Gesetzliche Grundlage

Psychotherapie ist eine gesetzlich durch das Psychotherapiegesetz von 1990 klar geregelte Methode. Sie stellt demnach eine bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen dar. Die Behandlung erfolgt mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden, in einer Interaktion zwischen einem oder mehreren Behandelten und einem oder mehreren Psychotherapeuten. Ziel ist es, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern.

Die Methode mit der ich arbeite ist das Psychodrama, eine der ältesten in Österreich zugelassenen Psychotherapiemethoden.  Begründer war der Wiener Arzt, Philosoph und Psychotherapeut Jacob Levy Moreno (1889 - 1974). Für ihn stellt das Psychodrama die Methode dar, die "die Wahrheit der Seele durch handeln erkundet". Dabei steht nicht nur das Gespräch im Vordergrund - für Moreno ist "handeln heilender als reden". Ein Ziel des Psychodramas ist die Rollenerweiterung - Begegnung und Spontanität spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Was das konkret für die Therapie bedeutet und wie das aussehen kann, finden Sie bei den Schwerpunkten.